Furioser Start von CampusKultur
Riesenandrang in der Aula
Veranstaltung vom 01.06.2006
Darauf hatten viele an der Universität gewartet: Mit dem Eröffnungskonzert von CampusKultur startete die gleichnamige Initiative nun auch offiziell ihre Arbeit, die mit einem Arbeitstreffen im Februar begonnen hatte. Der gemeinsamen Einladung von Universität, Initiative Wissenschaft Saar und AStA-Kulturprojekt in die renovierte Aula waren zahlreiche Studierende, Professorinnen, Professoren, Mitarbeiter, Mitarbeiterinnen und Freundinnen und Freunde der Hochschule gefolgt. Unter den Gästen waren auch die Landtagsabgeordneten Peter Gillo (SPD) und Claudia Wilger-Lambert (Bündnis 90-Die Grünen).
Für Begeisterung sorgte das Uni-Orchester, das unter Leitung von Helmut Freitag einen musikalischen Gang durch unterschiedliche Epochen präsentierte. Das Auditorium war tief beeindruckt vom Können der jungen Musiker, und jeder konnte das, was man Neudeutsch unter „corporate identity“ versteht, während des Klangerlebnisses spüren. Ein Gefühl der Zusammengehörigkeit, das zu einer Uni dazugehört. Auf diesen Aspekt ging auch Universitätsvizepräsidentin Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle in ihrer Begrüßungsansprache ein. Oster-Stierle, die das Vorhaben von Anfang an unterstützt hatte, dankte den Organisatoren und zeigte sich beeindruckt, was diese in einem relativ kurzen Vorlauf auf die Beine gestellt hatten. Martin Sand, Senator der Uni und Präsident der IWS, bedankte sich bei allen Mitwirkenden und Förderern. „CampusKultur ist als eine dauerhafte Initiative angelegt, mit der wir kulturelle Angebote vernetzen und erweitern möchten“, so der Senator.
Kultur sei für die Uni sehr wichtig und fördere das Miteinander auch abseits des normalen Unibetriebs. Sand hob besonders auch das Engagement des Studentenwerkes im Saarlandes hervor. Dies korrespondiere mit den entsprechenden Aktivitäten des Dachverbandes, des Deutschen Studentenwerkes. Simon Klippert, Elena Esposito und Sarah Behet vom AStA-Kulturprojekt informierten über die Schwerpunkte in ihrem Projekt. Neben Konzerten gehörten dazu auch die Semestereröffnungsfeten. Klippert erklärte zudem, dass die anstehende Einführung von Studiengebühren kulturelle Aktivitäten gefährde, da der Druck auf die Studierenden steige und ein Engagement außerhalb des eigentlichen Studiums schwerer werde. Im Anschluss an die Ansprachen waren alle Besucherinnen und Besucher zu einem Umtrunk eingeladen. Dazu spielte die Jazzformation „Müller B“. Viele Gäste blieben noch lange an diesem schönen Kulturabend. Zu später Stunde dann tanzten einige zu Jazz, Swing und Groove von „Müller B“.

Fotos: Estelle Klein, Martin Sand
